„Purple Clouds: Honeymoon“ – Mounia Jayawanth

*selbsterworbenes Exemplar*

Klappentext:
Debbie White hat eine Stelle in der Redaktion des angesagten Purple Clouds Magazin in New York ergattert. Aber schon in der ersten Woche wird ihr klar, dass sie sich dort beweisen muss, denn ihre Chefredakteurin hat von Debs größtem Geheimnis erfahren: Sie ist seit vier Jahren verheiratet. Und nun soll sie einen Artikel darüber schreiben, wie es ist, als moderne Frau so früh den Bund der Ehe einzugehen. Kein Problem – hätte Deb nicht seit der Hochzeit keinen Kontakt mehr zu ihrem Mann Emory. Doch wenn sie an die Nacht voller Glücksgefühle zurückdenkt, in der sie spontan geheiratet haben, fragt Deb sich, ob es nicht mehr als einen Grund gibt, der Sache mit Emory noch eine Chance zu geben …

🥬 Mein Salat dazu:
Ich bin richtig positiv überrascht von diesem Buch. Soviel erst mal dazu.

Da ich gar nicht so richtig eine Idee davon hatte, worum es in diesem Buch überhaupt geht, bin ich ohne große Erwartungen rangegangen. Und das ist bei mir oft wirklich einfach das Beste.

Ich war direkt von Anfang an total im Schreibstil und dem Tempo der Geschichte gefangen genommen. Geschildert wird die Handlung aus zwei POV’s, einmal aus Deb’s und einmal aus Emory’s Sicht. Der Wechsel war für mich super gut abgestimmt. Normaler Weise habe ich bei zwei POV’s immer einen “Lieblings-POV”. So war es hier allerdings nicht. Ich habe beide gleich gerne verfolgt.

Das liegt natürlich auch daran, dass ich beide Protagonisten unglaublich symphatisch fand und auch beide keine Standart-Charaktere waren, die man in jedem zweiten Buch liest. Vor allem Emory war mal nicht einfach der starke, sportliche und heiße Typ. Sondern ein offener und lieber junger Mann, den man glaube ich nicht nur als Love-Intest, sondern auch als besten Freund haben möchte.

Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und regelrecht mitgefiebert. Es war endlich noch mal eine Fake-Dating Story, die nicht nur überzogen war.