[Buch-Rezension] Die Luna-Chroniken, Band 1 – „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer

Klappentext:


Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden. Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr als nur ihren Schuh …

Das Cover:


Ich liebe dieses Cover. Ich bin ehrlich: Für mich war das Buch zu allererst ein totaler Cover-Kauf. Es ist ganz in schwarz-silber gehalten und glänzt wunderschön. Es wird verziert mit einem Mosaik aus ganz vielen silbernen Schuhen (Pumps). Ich finde, es ist eins der schönsten Cover in meinem Bücherregal.

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„Natürlich weiß ich, was Liebe ist.“ Und Traurigkeit. Sie wünschte, sie könnte weinen, um es zu beweisen.

Zusammenfassung:


Cinder ist Mechanikerin und lebt zusammen mit ihren Stiefgeschwistern Pearl und Peony bei ihrer Stiefmutter Adri im asiatischen Staatenbund. Ihre Stiefmutter sieht Cinder nur als ihr lästiges Mündel, da Cinder ein Cyborg ist und von ihrem verstorbenen Ehemann vor Jahren in Europa aufgenommen wurde. Als halb Mensch, halb Maschine muss Cinder für die Familie alleine den Lebensunterhalt an ihrem Stand auf dem Markt verdienen. Sie träumt davon, von ihrer bösen Stiefmutter zu fliehen, um endlich frei zu sein. Und eines Tages tritt Prinz Kai in ihr Leben und verändert somit ihr Leben für immer.

Fazit:

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang sehr skeptisch war. Nach den ersten 40 Seiten habe ich das Buch erst einmal zugeschlagen und zwei Wochen nicht mehr angerührt. Mir schien die Story zu übertrieben. Eine Cinderella-Story mit einem Mädchen aus der Zukunft, das halb Mensch, halb Maschine ist. Doch da das Buch mir in den zwei Wochen immer wieder durch positive Bewertungen und Äußerungen auf Instagram und auch Lovelybooks auffiel, raffte ich mich noch einmal dazu auf, weiter zu lesen. Und es hat sich gelohnt!!! Normaler Weise mag ich eher den Schreibstil aus der Ich-Perspektive. Jedoch schreibt Marissa Meyer so toll, dass es mir nach ein paar Seiten überhaupt nichts mehr ausgemacht hat und ich total in die Geschichte versunken bin. Es ist ein Buch, in dem immer wieder mal etwas passiert und das macht es so spannend. Mein persönlicher Fazit: Es lohnt sich immer einem Buch eine zweite Chance zu geben. Denn ansonsten verpasst man wohlmöglich noch eine super tolle und interessante Geschichte.

Es war nicht ihre Schuld, dass er sie mochte.
Es war auch nicht ihre Schuld, dass sie ein Cyborg war.
Sie würde sich nicht entschuldigen.

Meine Bewertung:

5 Sterne

Die Autorin:


Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der „Luna-Chroniken“ sind ihr Debüt als Schriftstellerin.

FSK: 12 – 15 Jahre
Erscheinungsdatum: 20.12.2013
Verlag: Carlsen
Seiten: 384
ISBN: 978-3551582867
Preis:  18,90 € (gebundene Ausgabe)

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

3 Gedanken zu „[Buch-Rezension] Die Luna-Chroniken, Band 1 – „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer

  1. Liebe Nadine,

    ich habe bisher auch nur richtig gute Kritiken zu diesem Buch bzw. der Reihe gelesen und werde es sicherlich auch irgendwann in die Finger kriegen 🙂 Daher tausend Dank für den Hinweis, dass man sich ein wenig reinlesen muss. Wirst du weiterlesen?

    Liebe Grüße,
    Anna

    1. Hallo liebe Anna,
      ja, ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Vielleicht nicht direkt im Anschluss, da ich noch einige, tolle Bücher auf meinem SuB habe. Aber wenn es so bleibt, dann freue ich mich schon darauf 😉
      Ich kann es dir wirklich sehr ans Herz legen 🙂
      Liebe Grüße
      Nadine

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