Mittwoch – Wenn das Bergfest erst mal gefeiert wurde…

Erst mal zur Situation:
Mir ist stink-langweilig. Ich sitze auf der Arbeit im Büro und fühle mich beobachtet. Und nicht etwa von einem meiner Kollegen, nein. Die sind alle ausgeflogen. Sie ist hier einer meiner schlimmsten Feinde und ich habe auch manchmal das Gefühl, ich werde von ihr gemobbt. Wer sie ist? Ganz einfach: Es ist die blöde Uhr, die sich einfach nicht schneller vorwärts bewegen will. Dazu kommt natürlich auch das I-Tüpfelchen, dass heute auch noch Mittwoch ist. Ein ganz schlimmer Tag!

Heute habe ich das Gefühl, ich bin nur körperlich anwesend. Mein Blick wandert immer wieder zur Uhr, was ein großer Fehler ist. Denn so scheint die Zeit noch langsamer zu vergehen. Ich frag mich auch immer wieder, warum der Freitag so nah am Montag, aber der Montag so weit weg vom Freitag liegt. Wird wohl auf ewig ein ungeklärtes Rätsel bleiben.

Noch eine Stunde, dann hab ich auch endlich Feierabend und das Bergfest geschafft. Aber eine Stunde kann verdammt lange sein. Vor allem wenn man, wie ich heute, wenig zu tun hat und auch noch der Antrieb fehlt. Wenn ich ja wenigstens Gesellschaft hätte, aber die einzige Gesellschaft die ich habe ist eine kleine Stubenfliege namens Puck! Jawohl, ich habe sie so getauft. Inklusive der kompletten Tauf-Zeremonie. Nur leider hält sie mich jetzt wohl für ihre Mutter und weicht mir keinen Zentimeter mehr von der Seite. Was sie wohl macht, wenn ich später Feierabend habe!?! Ich muss aufpassen, dass sie mir nicht zum Auto folgt oder sich sogar mein Nummernschild merkt. Error, Error! Ich drehe wohl schon komplett durch! Über was ich mir hier Gedanken mache. Sie hat doch gar nichts zu schreiben. Puh!

Ach übrigens: Ich bin wohl anders als die Anderen!

4 Gedanken zu „Mittwoch – Wenn das Bergfest erst mal gefeiert wurde…

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