[Buch-Rezension] „Ventura-Saga 1: Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling

 

Klappentext:

Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative? [Quelle: Amazon]

 

Hier habt ihr meinen Salat:

Zu Anfang vermisste ich bei der Protagonistin Seren etwas die Tiefe. Mir schien diese Figur nicht sonderlich gut ausgearbeitet zu sein. Auch ging mir ihre negative Art ziemlich auf die Nerven. Ich merkte jedoch nach und nach, das wenigstens diese Art von der Autorin wohl so gewollt war. Denn sobald die Geschichte etwas mehr an Fahrt aufgenommen hatte, veränderte sich Seren nach und nach immer mehr. Das ändert leider jedoch nichts an dem, anfänglich, falchen Erscheinungsbild. Auch Dom fiel für meine Eindrücke erst einmal viel zu flach aus.

 

Ich muss hier allerdings dazu sagen, dass ich die Story anfangs unterbewusst sehr mit dem ersten Band der“Godspeed“-Reihe von Beth Ravis verglich. Da sich diese beiden Geschichten sehr ähneln, war ich von „Wir zwei in fremden Galaxien“ in der ersten Hälfte sehr enttäuscht. Godspeed war so viel besser (sorry, ich liebe diese Reihe einfach) und da kommt einfach für mich nichts heran.

 

Gott sei Dank gab es natürlich nicht nur Parallelen und nach der Hälfte des Buches ließen sie auch immer weiter nach. Die Geschichte entwickelte sich für mich nun doch ziemlich interessant und spannend und ich fieberte so langsam auch wirklich mit.

 

Hätte ich dieses Buch VOR „Godspeed“ gelesen, glaube ich schon, dass ich es vom ersten Moment an wirklich gemocht hätte. Daher möchte ich dies nicht richtig in meine Bewertung mit einfließen lassen, um objektiv zu bleiben.

 

Denn die Geschichte um die Ventura ist wirklich lesenswert und enthält eine „Welt“ die wirklich sehr toll ausgearbeitet wurde. Ich hatte gegen Ende das Gefühl, ich wäre mit auf diesem Raumschiff und auch das Ende dieses ersten Bandes lässt bei mir die Hoffnung entstehen, dass es im zweiten Band spannend weiter geht.

 

Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen und freue mich nun schon sehr, wenn der zweite Band erscheint. Kate Ling schreibt wohl momentan schon fleißig daran.

 

Meine Bewertung: 

 

 

Die Autorin:

Kate Ling hat bereits Short Stories und Gedichte in verschiedenen Anthologien und Magazinen veröffentlicht, Die Anziehungskraft großer Gefühle, Band 1 der Ventura-Saga, ist ihr Romandebüt. Die Autorin schreibt bereits an der Fortsetzung.  [Quelle: One (Bastei Lübbe) Verlagsseite]

 

Erscheinungsdatum: 16.02.2017
Verlag: One (Bastei Lübbe)
Seiten: 336
ISBN: 978-3846600412
Preis:  17,00 € (gebundene Ausgabe)

 

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

 

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