[Buch-Rezension] „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann

 

Klappentext:

Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!  [Quelle: Amazon]

 

Hier habt ihr meinen Salat:

Es gibt einfach manchmal Bücher, die sieht man das erste Mal und weiß: Es wird mir definitiv gefallen! Und genau so ging es mir bei „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann. Das Buch hat mir förmlich zugerufen „lies mich, lies mich!“. Und auf Bücher, die mit mir reden höre ich prinzipiell immer! 🙂

 

Wie gut, das ich das getan habe, denn sonst hätte ich eine dystopische Welt verpasst, die so fantastisch ausgearbeitet wurde, dass ich dieses Buch wirklich kaum aus der Hand legen wollte. Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht, diese Welt kennen zu lernen und die Geschichte besitzt eine tolle und ausgewogene Prise Spannung und Rätsel.

Caroline Brinkmann versteht es eindrucksvoll, eine neue Gesellschaft zu erschaffen, die in verschiedene Klassen aufgeteilt wurde. Das Land „Hope“ wird von den Perfekten regiert und die Menschen sind je nach Gesundheitsstand in 3 verschiedene Kategorien eingeteilt. Rain gehört allerdings zu den sogenannten Ghosts, die jenigen, die durch das System gefallen sind. Denn in „Hope“ muss jeder mit einem Code auf dem Arm registriert werden. Somit existiert Rain für dieses System nicht. Sie versteckt sich mit ihrer Mutter Storm seit ihrer Geburt im Untergrund.

 

„Nicht die Gene machen einen Menschen perfekt, sondern sein Wesen.“ – S. 7

 

Rain war für mich eine super sympathische Protagonistin und ich konnte mich zum größten Teil sehr gut in sie hinein versetzen. Ich schreibe allerdings extra „zum größten Teil“, da es hier und da doch einige Situationen gab, wo sie mir doch etwas zu übertrieben dargestellt wurde. Zum Beispiel habe ich noch nie gelesen, dass sich eine Protagonisten soooooo oft übergibt. Ich hätte wirklich mitzählen sollen, aber ich schätze das sie sich im Buch mindestens 10-15 Mal alles noch mal durch den Kopf gehen lässt. Das fand ich dann irgendwann einfach nur noch nervig. Okay, okay, anfangs habe ich wirklich noch darüber gelacht. Aber nach und nach hab ich dann doch überlegt, ob sie vielleicht ein Helicobacter Virus abbekommen hatte und ich habe es nicht mitbekommen.

 

Trotz alledem tat ihr nervöser Magen meinem Lesevergnügen wirklich keinen Abbruch und ich lege euch „Die Perfekten“ wirklich wärmstens ans Herz.

 

Meine Bewertung: 

 

 

Die Autorin:

Caroline Brinkmann wurde 1987 im hohen Norden geboren, studierte in Göttingen Humanmedizin, ist heute als Ärztin tätig und schreibt, wann immer sie Zeit dafür findet.
2013 gründete sie das Tintenfeder-Autorenportal, das angehende Schriftsteller über die Verlagsbranche aufklärt. Die Perfekten ist der erste Roman der Autorin, der im ONE-Programm erscheint. [Quelle: One (Bastei Lübbe) Verlagsseite]

 

Erscheinungsdatum: 25.08.2017
Verlag: One (Bastei Lübbe)
Seiten: 608
ISBN: 978-3846600498
Preis:  18,00 € (gebundene Ausgabe)

 

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

 

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!

 

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10 Gedanken zu „[Buch-Rezension] „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann

  1. Ich liebäugle ja schon länger mit dem Titel, du bist nicht sehr hilfreich dem Buchruf zu ignorieren und den Titel zunächst auf der WuLi zu lassen ;D

  2. Liebe Nadine,
    Dystopien sind ja nicht so mein Genre, aber dieses Buch klingt wirklich gut. Freut mich, dass du auf das Buch gehört hast und es dich dann so begeistern konnte. 😉
    Dann werde ich vielleicht mal in den Buchladen gehen und lauschen, ob mich das Buch auch anspricht. ;D
    Liebe Grüße, Julia

  3. Hallo Liebes,
    auf das Buch hast du mich ja schon aufmerksam gemacht, als du es noch gar gelesen hattest und natürlich musste ich jetzt erstmal neugierig schnusen, ob ich „Die Perfekten“ auf meine Wunschliste packen sollte. Und ja, definitiv! Ich finde Dystopien ja sowieso total toll und spannend und diese hier scheint da auch keine Ausnahme zu sein.

    Ich werde es also lesen und dann für dich mitzählen, wie oft sich die Protagonistin übergeben musste .. 😀

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

    1. Huhu Liebes,
      Ich glaube auch, das dir „Die Perfekten“ gefallen könnte. Dystopien sind, insofern sie natürlich gut gemacht sind, ja auch was richtig feines 🙂
      Ja klasse, dann bin ich mal gespannt, ob ich mit meiner geschätzten Zahl richtig lag 😀
      Ganz liebe Grüße
      Nadine

    1. Huhu Elena,
      Ja der liebe SuB. Ich hab meinem gegenüber auch schon ein richtig schlechtes Gewissen. Aber da muss er jetzt mal kurz durch 😀
      Außerdem heißt es ja „jedes Buch hat seine Zeit“ 😉
      Liebe Grüße
      Nadine

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