[Buch-Rezension] „Das tote Mädchen“ von Steven James

Klappentext:

Als ein totes Mädchen im Lake Algonquin gefunden wird, glaubt der 16-jährige Daniel, wie alle anderen auch, dass seine zwei Jahre jüngere Mitschülerin Emily durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Doch bei ihrer Beerdigung hat er eine Vision von ihr, wie sie ihn um Hilfe bittet. Daniel glaubt, dass sie ermordet wurde. Doch keiner will ihm glauben. Es fällt Daniel immer schwerer, zwischen seinen Visionen und der Realität zu unterscheiden. Doch er muss den wahren Killer stellen, bevor dieser wieder tötet… [Quelle: Amazon]

 

Hier habt ihr meinen Salat:

Ich gestehe: Zu aller erst ist mir dieses wuuuunderschöne Cover aufgefallen. Da war der Klappentext erst einmal zweitrangig 😉
Aber als ich ihn dann doch gelesen hatte wusste ich, ich muss dieses Buch unbedingt lesen. (Ich hoffe, das entschuldigt meine Cover-Naivität 😀 )

Leider fiel mir hier der Einstieg doch ziemlich schwer. Die erste Hälfte des Buches hat sich für mich sehr gezogen. Auch hatte ich zunächst so meine Probleme mit dem Schreibstil. Hier gab es sehr viele kurze, abgehakte Sätze, die auch (für mich) ziemlich plump und kindlich geschrieben waren.
Mir fehlte einfach der „Schmuck“ in jedem Satz.

Ich wollte das Buch nicht gleich ganz abbrechen, denn dafür war ich doch zu neugierig, in welche Richtung sich das Ganze weiter entwickelt. Allerdings habe ich es ein paar Tage beiseite gelegt.

Bis ich dann die tolle Rezension der lieben Madame Lustig von der Kunterbunten Flaschenpost gelesen habe. HIER geht es zu ihrer Rezension.Sie hat mir doch wieder neuen Mut gemacht, am Ball zu bleiben.
Und sie hatte recht.

Für mich hat sich die Situation in der zweiten Hälfte des Buches auch noch einmal gedreht. Zwar muss ich leider auch sagen, dass es kein wirkliches Highlight-Buch für mich wurde. Aber es war eine schöne Geschichte, die sogar noch richtig an Spannung dazu gewann. Auch mag ich es sehr gerne, wenn es ein oder mehrere Rätsel gibt, wobei man nicht direkt von selbst auf die Lösung kommt.
Dies hat der Autor sehr gut umgesetzt.

Leider hat dann doch hier und da noch so einiges gefehlt, um ein richtig guter Mystery-Thriller zu werden.
Ohne jetzt spoilern zu wollen, sage ich einfach nur, dass mir einfach zu wenig Mystery-Elemente vorhanden waren.
Auch fand ich einige Kapitel sehr sinnlos. Zum Beispiel wurde von vorne bis hinten das komplette Football-Spiel von Daniel beschrieben. Wirklich mal allerlei Fachwörtern, wovon ich nun wirklich null Ahnung habe (und was mich ehrlich gesagt auch null interessiert). Das war mir doch ein wenig zu langatmig.

Ich empfehle das Buch eher für jüngere Leser, die nicht allzu viele Thrill- oder Mystery-Elemente erwarten.
Aber es ist ja schließlich auch ein „Jugend-Thriller“! 😉

 

Meine Bewertung: 

 

 

Der Autor:

Steven James ist preisgekrönter Bestsellerautor von mehreren Thrillern. Das tote Mädchen ist sein erstes Buch für Jugendliche. Er lebt am Fuß der Blue Ridge Mountains im östlichen Tennessee. [Quelle: Random House Verlags-Seite]

 

übersetzt von: Andreas Brandhorst
Erscheinungsdatum:
 
09.01.2017
Verlag: cbt
Seiten: 384
ISBN: 978-3570310076
Preis:  9,99 € (Taschenbuch)

 

Vielen dank an das Bloggerportal und natürlich dem Autor für das Rezensionsexemplar

 

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

2 Gedanken zu „[Buch-Rezension] „Das tote Mädchen“ von Steven James

  1. Ja, ich finde das Cover auch sehr passend & weckte meine Neugierde (so soll das ja mit den Bildchen vorne sein, hihi). Das eher weniger Mystik im Buch ist, spricht mich ja an! Auf der WuLi ist es bereits.

    Liebe Grüße & einen feinen Abend noch (=

  2. Eine schöne Rezension, Liebes!
    Ich hatte ja auch so meine Probleme mit dem Buch, vor allem, weil es halt gerade in der ersten Hälfte viel Teenagergedöns war. Etwas, das mich zwar normalerweise nicht stört, ich aber in einem Thriller nicht lesen möchte. Ich freue mich aber, dass auch du noch ein wenig Freude an dem Buch finden konntest! 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Maike

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