[Buch-Rezension] „Projekt Luna“ von Algis Budrys

 

Klappentext:

Wir schreiben das Jahr 1959. Satelliten entdeckten ein rätselhaftes Gebilde auf dem Mond, das jetzt unter strengster Geheimhaltung untersucht wird. Es scheint ein gewaltiges Labyrinth zu sein, das offenbar von einer außerirdischen Zivilisation errichtet wurde. Als die Wissenschaftler, neugierig geworden, das Bauwerk betreten, erwartet sie dort ein grauenvoller Tod. Der Physiker Dr. Edward Hawks und der todesmutige Abenteurer Al Barker wollen das Rätsel des Labyrinths lösen, doch so leicht gibt der Mond seine Geheimnisse nicht preis…  [Quelle: Amazon]

 

Hier habt ihr meinen Salat:

Nur durch Zufall bin ich beim stöbern auf „Projekt Luna“ von Algis Budrys gestoßen und durch den Vermerk „Meisterwerke der Science Fiction“ war ich natürlich sofort neugierig. Auch der Klappentext lies eine spannende Story vermuten.

 

Die Geschichte selbst habe ich mir ehrlich gesagt komplett anders vorgestellt. Wie man im Klappentext bereits lesen kann, geht es um ein Labyrinth, welches auf dem Mond gefunden wurde und die Wissenschaft versucht nun schon seit geraumer Zeit, das Geheimnis um dieses riesige Objekt zu entschlüsseln. Hierbei werden Freiwillige über einen Transmitter auf den Mond „geschickt“. Dies ist jedoch mit allerlei Risiken verbunden und der letzte Versuch schaffte es, den Freiwilligen verrückt zu machen. Nun sucht der Wissenschaftler Dr. Edward Hawks einen „todesmutigen“ Kandidaten und trifft dabei auf Al Barker, der auf diese Beschreibung haargenau zu passen scheint.

 

Diese Suche nimmt schon fast die erste Hälfte des Buches in Anspruch und durch den sehr komplizierten und schwierigen Schreibstil des Autors, war dies für mich wirklich kein schönes Lesen. Die Dialoge waren wirklich anstrengend. Es fielen Sätze, die meiner Meinung nach so niemand, aber auch wirklich niemand, sagen würde. Ziemlich weit von der Realität entfernt. Ich war aber immer noch total gespannt darauf, wie es „da oben“ wohl so aussieht und was passiert. Für jeden, dem es auch so geht sei einfach nur gesagt: Das Buch spielt auf höchstens 20 Seiten auf dem Mond. Der Rest ist reine Theorie und die Einsätze werden alle übersprungen. Für mich super enttäuschend.

 

Aufgrund der genialen Grundidee der Geschichte, fällt meine Bewertung dann aber doch nicht ganz schlecht aus.
Mir hat dieses Buch allerdings nicht wirklich viel geben können.

 

Meine Bewertung: 

 

Der Autor:

Algis Budrys wurde 1931 im ostpreußischen Königsberg geboren und war nach seinem Studium in Miami und New York als Lektor und Verleger tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Sachbücher. Seine Romane wurden für den Hugo und den Nebula Award nominiert, der Roman Zwischen zwei Welten war Vorlage für den Kinofilm Der Mann aus Metall. Algis Budrys starb 2008 in Evanston, Illinois. [Quelle: Randomhouse Verlagsseite]

 

Erscheinungsdatum: 11.07.2016
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 272
ISBN: 978-3453317673
Preis:  8,99 € (Taschenbuch)

 

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

 

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Randomhouse Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

*Dieser Link ist ein Afiliatelink und beinhaltet Werbung. Durch klicken entstehen euch keine Kosten.

2 Gedanken zu „[Buch-Rezension] „Projekt Luna“ von Algis Budrys

  1. Hey,

    schade, dass dir das Buch nicht so gut gefallen hat. Es hört sich nämlich sonst echt gut an.
    Danke für deine Rezension! 🙂

    Hab einen tollen Tag.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

    1. Hallo Steffi,
      Ja ich fand es auch echt schade, denn die Grundidee war grandios. Es ist natürlich alles auch immer Geschmackssache.
      Ich wünsche Dir auch einen tollen Tag 🙂
      Liebe Grüße
      Nadine

Schreibt mir was nettes: